Pressestimmen

 

Zu “The Boatswain’s Mate” (Luzerner Theater 2014):

 

“(…) Die Regisseurin Hersilie Ewald, die das Geschehen auf einen Kreuzfahrtdampfer mit Mrs. Walters als Kapitänin verlegt, zeichnet diesen Zwiespalt psycholigosch sensibel nach, gibt dem Schluss aber eine Wendung hin zu einer Absage an die Männer. (…)”

Max Nuffeler / Opernwelt April 2014 Artikel “Es geht auch ohne”

 

 

Zu “Der kleine Rosenkavalier” (Osterfestspiele Baden-Baden 2015):

 

Die Handlung hat das Regieteam in wenige Puzzlesteine aufgelöst: Ein Ochse will heiraten, aber nur, weil er eine Frau zum Putzen braucht. Die kleine Raupe Sophie wäre genau die richtige für ihn, allerdings durchschaut sie den Schwindel sofort. Außerdem stinkt der Ochse, selbst wenn er sich als Mistkäfer tarnt.

Glücklicherweise fliegt da der junge Käfer Octavian von einer Nachbarwiese ein.

Die Philharmoniker erweisen sich genau in diesem Moment als coole Beatboxer, imitieren knackige Rhythmen mit dem Mund, damit der Retter Octavian auch mit dem gewissen Extra rüberkommt. Meist aber agieren sie als “Mitglieder einer Ameisenkapelle”.(…) Das Bühnenbild kommt mit ein paar Grashalmen, einer bildschönen Glockenblume, dem zierlichen Schloss der Marschallin und dem Baum Leopold aus. Auch für die Sänger wechseln Actionsszenen und ruhige, konzentrierte Phasen ab. (…) Hersilie Ewald zeichnet für die gelungene Regie (…)”

Sabine Rahner / Badisches Tagblatt vom 04.04.2015 Artikel “Brautwerbung auf der Blumenwiese”

 

“Am Ende treffen die Worte Octavians, als er ganz zu Beginn gen Bühne läuft, diese Premiere wohl am zielsichersten: “Alter Falter, megacool!”                                                                                                    Markus Mertens / Badische neuste Nachrichten Karlsruhe vom 04.04.2015 Artikel “Alter Falter, megacool!”

 

Zu “INTIME FREMDE” (Theater Mephisto & co Konstanz):

"Ein klassisches Verwechslungsstück. Jérôme Tonnerres „Intime Fremde“ könnte eine Komödie sein. Ist es aber nicht. Entgegen aller Erwartungen ist es nicht besonders lustig, dass Anna, kaum hat sie die vermeintliche Praxis betreten, schon auf der Couch liegt. Eher tragisch-komisch. Sie glaubt, ihrem Psychotherapeuten all diese intimen Dinge zu erzählen. In Wirklichkeit ist es William, der Steuerberater von gegenüber. Anna hat die Tür verwechselt.

Es ist eine Kunst, daraus nicht automatisch eine Komödie zu machen. Zumindest keine, die zu den üblichen Verwicklungen führt. Auch das Theater Mephisto & Co zielt mit seiner Inszenierung nicht auf die schnellen Lacher, die angesichts der freizügigen Offenbarungen Annas im Amüsiermodus eher Peinlichkeitsgefühle übertönen müssten. Tatsächlich wird es sogar sehr still, wenn die sexuell frustrierte Ehefrau von den Selbsterkundungen der eigenen Lustzonen berichtet. Das spricht zunächst für die Inszenierung von Hersilie Ewald. ..." Maria Schorpp / Südkurier am 23.05.2017

 

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© Hersilie Ewald